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AXOOM x Wecubex

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Die deutsche Unternehmensgruppe Wecubex hat mit 700 Mitarbeitern und mehreren gut ausgestatteten Werken beste Voraussetzungen für anspruchsvolle Metall-Systemlösungen. Dennoch lief in der Vergangenheit nicht alles wie gewünscht: Geringe Transparenz über Maschinenzustände, hohe Auslastung und verschiedene Störgründe im Shopfloor machten beispielsweise dem Geschäftsführer Rainer Bodendörfer das Leben schwer. Er leitet den Wecubex Produktionsstandort in Mittelfranken mit 140 Mitarbeitern, wo zudem immer deutlicher wurde, dass kleine Losgrößen eine extrem hohe Flexibilität erfordern.
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AXOOM hat diese Herausforderung angenommen und sich an die Arbeit gemacht. Eine große Herausforderung war es, den heterogenen Maschinenpark von Wecubex zu vernetzen. Gemeinsam mit weiteren Partnern konnte das Projektteam in den letzten zwei Jahren eindrucksvolle Ergebnisse erzielen.  

„Die Datenanalyse von AXOOM und die daraus entstandene Transparenz hat die Grundlage für viele Erfolge geschaffen. Zum Beispiel konnte dadurch die Durchlaufzeit um bisher 43% reduziert werden“, erklärt Fabio Denis Pereira, der Projektleiter bei AXOOM für Wecubex.
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Bei der Rohrschneidanlage „Rattunde2“ hat sich AXOOM eine bereits vorhandene Automatisierung zu Nutze gemacht. Die Steuerungseinheit wurde upgedated und kommuniziert über das OPC-UA Protokoll mit dem AXOOM Gate. Neben dem Status der Maschine werden auch Fehlermeldungen mit Verbesserungsvorschlägen im AXOOM Dashboard angezeigt.

Die zentrale Ausgabestelle: das AXOOM Dashboard. Hier werden alle Daten der vernetzten Maschinen aufbereitet. Unkompliziert und übersichtlich können die Informationen in verschiedenen Ansichten aufgerufen werden.

TruMatic 3050 und TruLaser 3030: Diese zwei Laserschneidmaschinen hat AXOOM über das TRUMPF Protokoll „RCI“ (Remote Control Interface) angebunden.

Die Rohrproduktionsstraße „ERO3“ ist ein Eigenbau der Firma Wecubex. Neben der Produktivität der Maschine werden Fehlermeldungen und Qualitätswerte erfasst und am zentralen Dashboard ausgegeben.

Auch mehrere TRUMPF Biegemaschinen hat AXOOM vernetzt, beispielsweise die 20 Jahre alte TrumaBend V130, die als „Retrofit-Projekt“ lief. Die Signale, die auf den produktiven Betrieb der Maschine schließen lassen, wurden über Klemmen im Schaltschrank abgegriffen.

Stanze und Vorschub, der die Rohre greift und in die Anlage einführt: Hier werden ebenfalls Fehlermeldungen erfasst und über OPC-UA in die AXOOM Cloud transportiert. Sobald die Stanze aktiv ist, gilt die Anlage als produktiv.

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„Unser Ziel war, die Anlagenverfügbarkeit zu steigern und die Vorgänge in der Produktion transparent zu machen. Wir arbeiten im Dreischichtbetrieb und haben sehr viele kleinere Störungen, über die wir früher keinen Überblick hatten. Nun können wir anhand des Zeitstrahls im AXOOM Performance Dashboard sehr exakt in die Diskussion gehen, was denn da gewesen ist. Das heißt wir dringen jetzt zu den Ursachen der Probleme vor und können sie nachhaltig abstellen.  

Darüber hinaus unterstützt uns die neu gewonnene Transparenz generell bei Verbesserungen im Shopfloor-Management, so dass unsere Maschinen nun besser ausgelastet sind und wir Aufträge schneller produziert bekommen. Und damit die Lieferzeiten verkürzen. All das hilft Wecubex, auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.“  

Stephan Reuther, Betriebsleiter bei Wecubex
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Schritt für Schritt zum Ziel

Rainer Bodendörfer und sein Team können beachtliche Erfolge vorweisen und haben stets das große Ziel im Visier: die Smart Factory. Doch wie hat der Prozess überhaupt Fahrt aufgenommen?

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„Die Zusammenarbeit mit Wecubex war sehr intensiv, offen und zielstrebig. Wir haben gemeinsam gelernt und gemeinsam nützliche Lösungen für die Mitarbeiter auf dem Shopfloor gefunden. Nach anfänglicher Skepsis sind sie inzwischen von den neuen Tools überzeugt und arbeiten täglich mit den AXOOM Dashboards. Nachdem wir viele Monate lang gemeinsam durch dick und dünn gegangen sind, ist es toll nun zu sehen, dass sich die Mühe auszahlt. Das gibt allen Beteiligten viel zurück. Wecubex ist ein überzeugter Referenzkunde geworden, der uns sogar zu neuen Kooperationen verholfen hat.“


Fabio Denis Pereira, AXOOM Projektleiter für Wecubex
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Die durch Daten und Dashboard geschaffene Transparenz bildete die Basis für alle weiteren Maßnahmen und Verbesserungen. 

„Neben den klaren wirtschaftlichen Erfolgen war auch die Zusammenarbeit mit AXOOM eine gute Erfahrung. Die Experten waren sehr flexibel bei der Anbindung unterschiedlicher Maschinen, auch bei unseren Eigenbauten. Und das Projektmanagement lief hochprofessionell ab, da fühlten wir uns in guten Händen. Deshalb wollen wir jetzt zwei weitere Maschinen unterschiedlicher Hersteller anbinden, darunter einen Schweißroboter“, erzählt Stephan Reuther, Betriebsleiter bei Wecubex.

„Die Geschäftsführung der Wecubex Gruppe sieht das Projekt im Werk im mittelfränkischen Burgbernheim als Pilot für die anderen Werke in Baden-Württemberg, Österreich und Tschechien. Herr Bodendörfer hat mit seinem Team einen fantastischen Job gemacht, von dem im zweiten Schritt dann die ganze Gruppe profitieren wird“, fügt Christoph Reuter, CEO der Wecubex Gruppe hinzu.



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